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Lulo Reinhardt

12. internationales

Lulo Reinhardt

Gitarrenfestival

 

26. November 2022

Stadthalle Lahnstein

DAS FESTIVAL

Seit nunmehr zwölf Jahren bringt der weltweit bekannte Gitarrist Lulo Reinhardt Gitarristen aus der ganzen Welt zu seinem Festival nach Lahnstein und auch in diesem Jahr verspricht die Mischung wieder ein einzigartiges Konzerterlebnis zu werden, denn mit Alexey Krupsky, Cemîl Qoçgîrî und Daniel Stelter sind wieder absolut hochkarätige Künstler zu Gast. 

 

Unter der Begleitung des Percussionisten Uli Krämer wird in wechselnden Besetzungen von Solo bis Quartett gespielt und genau diese Konstellation verleiht dem Festival seine Besonderheit. Hier gibt es keine hintereinander abgespulten Einzelkonzerte, sondern hoch kommunikative musikalische Kreativität, gepaart mit einzigartiger Technik und Einfühlungsvermögen. 

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LULO REINHARDT

Lilo Reinhardt, ein Name der für Weltmusik und Latin Swing steht – ein Gitarrenvirtuose mit unverkennbaren Wurzeln.

Der 1961 in Koblenz geborene Lulo Reinhardt wuchs in der Sinti-Tradition auf, in der die Musik von Django Reinhardt eine große Rolle spielte. Bereits im Alter von fünf Jahren ließ sich Lulo von der Plattensammlung seines Vaters Bawo Reinhardt inspirieren, die alles vom brasilianischen Gitarristen Baden Powell bis zu den Shadows umfasste. Sein Vater war auch sein erster Gitarrenlehrer und bis zu seinem Tod sein Mentor. In seiner langen Karriere tourte Lulo um die Welt, spielte in verschiedenen Bands und zusammen mit internationalen Musikerinnen und Musikern.

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CEMIL QOÇGÎRI

Cemîl Qoçgîrî lässt die Tenbûr für sich sprechen. Sein virtuoses Spiel auf der Langhalslaute weiß zu überzeugen, stets auf der Suche nach neuen Klangwelten und offen für zeitgenössische Eingebungen. Aufgewachsen in Deutschland, begann er sich früh für seine kurdischen und alevitischen Wurzeln zu interessieren; der Beginn einer musikalischen Reise, die bis heute andauert: Einerseits schöpft er aus dem reichhaltigen Fundus der alevitischen Kultur, anderseits lässt er sich durch die breite Palette westlicher Klänge inspirieren, die ihn gleichfalls prägten.

Dabei schlägt er eine musikalische Brücke zwischen Tradition und Moderne, die dem musikalischen Aufeinandertreffen unterschiedlicher Welten ungeahnte Wege bereitet. Mit seiner eigenwilligen Spieltechnik stellt der kurdische Musiker die leisen Töne in den Vordergrund, ohne in der Stille zu verharren, immer wieder nachhaltige Akzente setzend.

Einfühlsam versteht er es, einen vielschichtigen Klangraum zu öffnen, in dem essenzielle Begegnungen mit anderen Musikern möglich werden, die zwischen Orient und Okzident angesiedelt sind.

ALEXEY KRUPSKY

Alexey Krupsky wurde 1978 in Kiew geboren. Mit vier Jahren begann er Violine zu studieren, mit sieben Jahren erhielt er seine ersten Gitarrenstunden bei dem bekannten ukrainischen Jazzgitarristen und Pädagogen Wladimir Molotkow, mit dem er später als Duettpartner auftrat.

2002 absolvierte er sein Studium an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" im Fach Jazzgitarre in Berlin. Schon während der Studienzeit hatte er viele Auftritte in Berliner Jazzclubs, spielte bei zahlreichen Jazzfestivals und machte Filmmusikaufnahmen für ZDF und ARTE.

Alexey Krupskys Spiel ist stark beeinflusst sowohl von modernem Jazz und Jazz-Fusion, als auch von der Lateinamerikanischen Musik, Flamenco, Gipsy Jazz und der Indischen Musik. 

20221126_12. Internationales Lulo-Reinhardt-Gitarrenfestival_Daniel Stelter_(c) Simon Hege
DANIEL STELTER

Daniel Stelters Leidenschaft für Musik beginnt früh. Mit acht Jahren lernt er klassische Gitarre und wird bald von seinen älteren Brüdern durch Rock- und Popmusik beeinflusst. Als Jugendlicher verbringt er Stunden mit dem akribischen Heraushören und Mitspielen von Platten und Musikkassetten. Mit 17 Jahren wird er Mitglied im Bundesjugendjazzorchester unter der Leitung von Peter Herbolzheimer. Während dieser Zeit tourt Stelter durch Südosteuropa, experimentiert mit den verschiedensten Bands, komponiert für verschiedene Besetzungen und nimmt seine erste CD auf. Nach dem Abitur studiert er Jazz-Gitarre an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, verliert die klassische Gitarre aber nie aus den Augen.

Seine Idee des Musizierens entwickelt er kontinuierlich weiter und lässt die Musik für sich selbst sprechen. Die durchdachte Instrumentierung und Stelters melodisches und gesangliches Gitarrenspiel mit seinem unnachahmlichen, unaufgeregten und doch einprägsamen Stil wird zur Hauptsache.

Bild 1: Lulo Reinhardt. (Bild: Künstler); Bild 2: Cemîl Qoçgîrî. (Bild: Künstler);
Bild 3: Alexey Krupsky. (Bild: Andriy Tiney); Bild 4 Daniel Stelter (Foto: Simon Hegenberg)

Die Bilder können unter Benennung der Bildquelle für die Berichterstattung verwendet werden.

TICKETS

 
Tickets für € 22,00 online unter https://www.ticket-regional.de/stage_1006.php?timeID=819498 sowie an allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional an der Abendkasse zum Preis von € 24,00 erhältlich.
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
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ANFAHRT

Stadthalle Lahnstein – Salhofplatz 1 – 56112 Lahnstein

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